
Ein neues Jahr, neues Glück. Vieles kommt ja anders als man es sich im vor hinein erwartet, so auch der Neujahrs Abend in Sydney. Der Tag begann mittags ein paar Gläschen Rum-Cola. Resultat war das ich bis um ca. 23 Uhr schlief und fast Silvester verpennt hab. Somit waren eigentlich auch alle Planungen über Bord geworfen. Kein Problem, machma trotzdem das beste aus der Nacht. Bewaffnet mit einer weiteren gemixten Flasche Rum- Cola ging es straight Richtung Harbour Bridge und Opera House. Entweder ich treff jemanden den ich kenn oder ich lern neue Leute kennen. Es hat auch nicht lang gedauert bis ich auf der George St. mit Danny einen Kiwi, und Maxi seine deutsche Mitbewohnerin ins Gespräch gekommen bin. Die beiden hatten auch gar keine Planung, also einfach ma auf uns zu kommen lassen. Am Circular Quey war die Hölle los, einmal verloren unmöglich einen wieder zu finden. Unfassbar wie viele Leute, und was für ein Gedränge herrschte! Das Feuerwerk selber fand ich schön aber etwas unspektakulär. Die 1,8Mio was der Spaß gekostet hat, hätte ich sinnvoller investieren können. Privatpersonen ist es in Australien verboten Feuerwerkskörper zu besitzen. Versteh einer die Australier: Einerseits steht auf den schildern der Brisbaner U-Bahn das man seine Feuerwaffen ins Handgepäck packen soll, aber Feuerwerk is illegal. Nach dem wir uns aus der Menschenmenge heraus gekämpft haben, ging es weiter an den Darling Harbour wo wir uns mit einem weiteren Mitbewohner und einigen Freunden von denen getroffen haben. Für mich ging es darauf weiter nach Kings Cross wo ich eigentlich noch Bock hatte ein bissl einen Club zu besuchen. In KC angekommen war allerdings alles geschlossen , wie leer gefegt und die Straßen waren von Polizei überlagert. Was gehdn hier ab??? Im Nachhinein bin ich mir gar nich so sicher ob ich überhaupt in Kings Cross war, den die Hauptstraße selbiger kam mir ungewöhnlich lang vor... Naja mach ma uns ma langsam auf den Weg heim. Inzwischen war es schon 6 Uhr Morgens und ich war Froh das mein japanischer Zimmerkollege noch wach war. In der Eile hat ich meinen Schlüssel in der andren Hose verplant. Und wie lässt man so einen schönen Abend enden? Na klar, mit einer weiteren Flasche rum. Am nächsten morgen hatte ich einen der schlimmsten Kater die ich jemals hatte. Das Speim konnt ich mir, als ich die fast leere Flasche sah grad noch verkneifen.
Weder Hirn noch Magen hatte aber Großartig Zeit das ganze zu verarbeiten, den am darauf folgenden Samstag fand auch gleich eine „Fare Well“ Party statt, da sechs Leute ausziehen. Ich sah es als meine Pflicht an, den Asiaten noch einma minimal Musik auf maximaler Qualität nahe zu bringen. Und so langsam kamen die echt aus sich raus und begannen das Tanzbein zu schwingen. Ein lustiger Abend der ein einhalb Monate Sydney würdigend abrundeten. Hierbei möchte ich nochma auf eine Frage eingehen: Ich hatte bei der Autovermietung nochma angerufen:
„Hmm... ja wann haste den Zeit für nen Interview“
„Ich hatte schon ein Interview mit Gino was fast ne Stunde gedauert hat“
„Ach echt.... achso...davon weiß ich aber nix.... das muss ich nochmal prüfen. Ich melde mich bei dir“
Jaja., go n fuck yaself!
Der Plan war nun also nach Coffs Harbour weiter zu ziehn. Allerdings war der Bus ausgebucht, und der einzige Bus der noch frei war, wär um 3:20 Uhr in Coffs Harbour angekommen. Des isn bissl früh also entschloss ich mich für das nächste Ziel auf der Route. Byron Bay, wo der Bus fünf Stunden später hält.14 Stunden Bus fahren, herrlich....
In Byron Bay angekommen verbreitete sich gleich ein sehr alternativer Charme und zu meinem erschrecken, unzählige Backpacker an der Busstation die eben angekommen sind oder gleich weiter fahren. Leude eigentlich wollt ich erstma nach dem stressigen Sydney meine Ruhe haben. Das war mir nicht vergönnt. Hoch Saison und Schulferien haben dem ganzen die Krone aufgesetzt. Nach einem Marsch von 50 Minuten und anrufen bei einigen Hostels kam ich zu der Erkenntnis: Byron is zu überfüllt und sofern es irgendwo ein Bett gibt dann nicht unter 40$ die Nacht. Der Rest war bis zu kommenden Woche ausgebucht. Ein Alternativplan muss also her. Surfers Paradise an der Gold Coast hört sich doch verlockend an. Jedoch auch hier nur erfolglose Anrufe. Da viel mir ein kleines Dorf ein, zwei Stunden von Byron Bay entfernt. Nimbin, ein Hippie Dorf. Da fährste ma hin und schaust was abgeht.
Der Busfahrer sah aus wie Tommy Chong, aus den „Cheech & Chong“. Hippie to the fullest. Auf der fahrt dorthin gab es eine kleine Exkursion über das Gebiet. Die Gegend um Byron Bay war früher einmal das größte Regenwald Areal in Australien...bis der weiße Mann kam. Unsere fahrt führte uns durch Macadamia Wälder die Australiens einzige einheimische „Frucht“ ist. Alles andere wurde erst durch Siedler eingeführt. Das war mir eigentlich komplett neu und auch irgendwie schwer zu glauben. Aber der Hippie wird scho wissen wasser dazählt.

Zur Geschichte Nimbin: 1973 wurde ein neuer Austragungsort für das Aquarius Festival gesucht. Auf der Suche in ganz Australien stieß man auf den kleinen Fleck zwischen Regenwald und Berge. Einigen Hippies gefiel es hier so gut, das Sie beschlossen gleich dort zu bleiben, und nun ist das 600 Seelen Dorf was es ist. „Rechts ist das Krankenhaus und Links ist die Polizei, von beidem solltet ihr euch fernhalten“, sagte Andy, der Busfahrer bei der einfahrt in die Stadt. Ein ganz ganz verrücktes Städtchen sag ich euch. Alles ist bunt und etwas langsamer. Erstma ging es hoch auf einen Bergweg zu meinem Hostel, welches eher einer Hippie Kommune als einem Hostel glich. Ein netter Fleck um erstma runter zu kommen. Vieles war auf vertrauen aufgebaut, wie z.B. wer sich nen Bier aus dem Kühlschrank nimmt schmeißt 3$ in nen Eimer oder wer nen Muffin nimmt schmeißt eben dafür Geld ins Glas. Nebenbei waren die Muffins die besten die ich jemals gegessen hab! Riesengroß, mit weißer und dunklen Schokoladen Würfeln und unglaublich vielen Waldfrüchten. Am besten Frisch aus dem Offen, so weich und saftig, das es ratsam ist, sie mit einem Löffel zu Essen. Erstma ging es jedoch Berg abwärts, um mit den Franzosen der mit mir angekommen ist, die Stadt zu erkunden. Die “Stadt“ besteht aus einer Hauptstraße mit zwei Supermärkten, einen Museum und unzählige Läden die alles haben was das Hippier Herz begehrt. Von Batikshirts über Leinenhosen, zu Bücher über Spirituelle Energien und Steinen die das Shakra erneuern. Man kommt sich ein bisschen vor wie in „Dharma & Greg“ unter lauter Larry Finkelsteins. Auf dem Weg zurück ins Hostel gabs den erstma einen kleinen Eindruck der Bewohner Nimbins, als ein entgegenkommender Transporter mit einem Anfang-Mitte Fünfzigjährigen und seinem geschätzten 70-80 Jahre alten Mate neben uns hielt. Super freundlich strahlte er uns an und sagte.
„Ey Jungs, alles klar? geht’s euch gut? Brauchtsa Schwammal?“
„Öhmm...hmm... ja ne du eigentlich nich, aber Merci“
„Kein Problem Jungs, habtsn schönen Tag und genießt das Wetter“
Und so freundlich wie er gekommen war, fuhr er auch wieder weiter
Wie ich nun weiß, nennt man Nimbin auch die Damstadt Australiens.
Schwangere Frauen die draußen vorm Museums Fenster stehen und den Museums besucher selbst gebackene Kekse anbieten. Crazy Shit.
Mit Sicherheit kommen nun einige Fragen auf denen ich gerne nachkommen möchte.
„Aber Markus, sind Hippies nicht schmutzig und stinken ganz furchtbar?“
Generell muss ich sagen das die Hippies auf dem Gelände gepflegt waren. Nich im Sinne von Manikürten Fingernägeln und Topstylische Frisuren, aber Sie waren jeden Tag duschen. Ausnahmen Bestätigen jedoch die Regel wie ich festellten / riechen musste.
„Sind Hippies nich den ganzen Tag stoned und/oder auf Acid?“
Ja und Nein. Es ist schon ein komisches Bild wenn sich „Tiny“, ein 70 Jahre alter Kerl der 1,80m groß und 1,40m Breit, dessen aussehen dem Coca-Cola Weihnachtsmann gleicht, sich früh Morgens um 9 Uhr aerodynamische Zigarette nei heizt. Das aber ma jemand n Flipper bekommen hat oder mit der Lucy unterwegs war, kann ich allerdings nicht bestätigen. Ansich waren die Leute alle sehr smooth und super freundlich. Bis auf einmal, dazu werde ich später noch kommen.
„Wie is das mit der freien Liebe? Sind die Leute alle nackt rum gelaufen und haben Orgien gefeiert?“
Nackt ist eigentlich niemand rumgelaufen und Orgien wurden auch keine gefeiert. Mag sein das ein Relikt aus vergangenen Zeiten ist oder in Kommunen stattfindet, bei uns war das nicht der Fall.
„Ich hab gehört Hippies tragen keine Unterwäsche?“
Seit Anbeginn der Zeit haben alle Frauen einen gemeinsamen Feind, abgesehen von Technische Gerätschaften, Heimwerken, Autofahren, Einparken, Pilotenlizenzen und Einweg Rasierklingen: DIE SCHWERKRAFT! Die Damen der Blumenkraft waren vermutlich der Ansicht das Ihre Happy-Happy-gute-Laune-make-love-not-war Attitüde die böse böse Schwerkraft davon abhält sich Ihrer zu bemächtigen und man deshalb keinen BH tragen muss....Falsch gedacht! Ihr könnt mir glauben, es is kein schöner Anblick wenn eine 30 Jährige Frau, die eigentlich ein hübsches Gesicht hat, aus der Dusche steigt und Ihre Brüste bis zum Bauchnabel hängen. Die Hobby Hippies trugen alle Unterwäsche und die meisten jungen Hippie Ischen hatten schlichtweg keinen nötig. Ob die Männer Unterwäsche trugen!? Das entzieht sich meiner Kenntnis. Aber auf dieses Wissen kann ich auch gerne verzichten. Fazit: Schütze dich vor der Schwerkraft, irgendwann holt sie auch dich.
Nachdem es zwei tage in Folge wie aus Eimern gegossen hat, war am Wochenende das Wetter Richtig geil und warm.
„Tiny, es is so ein geiler Tag. Was kann man denn heute unternehmen?“
„In Channon 20 km entfernt is ein Markt, Mate“
„Was geht da? Food Markt oder was? Fährt da n Bus?“
Auf meine Frage nach einem Bus konnte sich Tiny das lachen nicht verkneifen. Tja, also wohl kein Bus.
„Auf dem Markt gibt’s eigentlich alles. Und Deutsche Würstchen, Ich liebe deutsche Würstchen!“ Wenn de Lust hast mitzukommen, ich hab noch einen freien Platz im Auto.
Na klar hat ich Bock, also gings mit Tiny, Jay einem 40 Jährigen Kanadischen Alternativgesellen und einem Japaner auf nach The Channon auf den Markt. Hier merkte ich das erste mal das Jay und Tiny auch unfreundlich werden konnten, als Sie auf dem Parkplatz einen jungen Kerl beobachteten der seinen Müll achtlos af den Boden warf.
„Hey du! Ja du! Heb deinen Scheiß Mull auf!
„Wer, Ich?“

„Ja klar du! Bist du behindert!? Was glaubsten du wo du bist, heb dein scheiß Müll auf“
„Hier is aber kein Müll Eimer“
„Mir scheiß egal, nimm deinen Scheiß Müll und schmeiß ihn in deinen verschissen Truck du kleiner Pisser!“
Oha, die gehen ja ab, recht hamse.
Der Channon Markt, bot alles was das Hippie Herz begehrt Hanfkleidung, Shakra Steine, allen mögliche andren Kitschkram, Ein „Bastel dein eigenen Drum“, frisches regionales Obst und einen riesßigen Trommelkreis.Und „German Sausages“! „Zwiebeln“ ja reichlich, „Sauerkraut“ warum nich. Das einzige was an der Wurst allerdings Deutsch war, war das“German“ auf der Preistafel. Das Brot: ein italienisches Panini. Der Senf: ein französischer Dijon. Die Wurst: dem Geschmack nach zu urteilen, eine von diesen garstigen Australischen Würsten. Jeder, der die schonma probiert hat, weiß wovon ich spreche. Wenigstens nich so schlimm wie die Känguruh Würstchen die ich mir mal in Cairns gekauft hatte. Das war echt abartig ätzend! Geht doch nix über Nürnberger Rostbratwürschtl. Gegend Abend zu, gesellten wir uns an den Trommelkreis, bei dem auch noch andere Leute aus unserem Hostel waren. Fünf Stunden durchgehendes Getrommel, und Leute aller Alterklassen die abgehn wie Schmitz Katze. Hier waren vielleicht doch halluzinogene und psychoaktive Substanzen im Spiel, vielleicht haben die Menschen sich auch einfach nur unglaublich gefreut.



Das Areal war wirklich von unglaublich schöner Natur umgeben und ich hatte endlich mal Zeit wieder ein Buch zu lesen. Eigentlich waren es vier. Ich kann mich gar nicht erinnern wann ich des letzte mal soviel gelesen hab. Ruhe und Natur, das war genau das was ich gebraucht hab. Wirkte aber auch alles etwas surreal. Da sitzt man morgens auf der Wiese und liest sein Buch, Kuhe blöken im Hintergrund, das Kreischen von Papageien und Kakadus ist zwischen dem schallenden gelächter der Kookabooras zu hören und während dessen hüpft ein Wallby über das Gras an einem vorbei. Es wachsen super leckere Lady Finger Bananen und erstklassige Mangos aus biologischem Anbau für 50cent. Alternativ dazu gabs leider nich allzuviel zu tun. Der nächste Wanderweg war 70Km entfernt. Das war mir dann zum laufen doch a weing zu weit. Während dessen viel mir wieder auf, das ich ein Mensch bin der sehr schnell in Routine bzw. Rituale verläuft. Jeden Morgen um 9Uhr bin ich zum Cafe, hab eine Tasse frischen Chai Tee getrunken und einen frischen Muffin gegessen.. Sagt das was über mich aus? Macht mich das langweilig, berechenbar oder gar spießig? Zwischen drin machte ich mir auch Gedanken wies mit meiner weiteren Reise weitergehen soll. Eigentlich wollte ich ja endlich an die Westküste, aber einen Flug zu einem halbwegs vernünftigen Preis zu bekommen schien quasi unmöglich. Da hatte ich die Idee! Ich könnte ja ne Woche nach Fidji fliegen und dann über Fidji nach Perth. Das war ma n geiler Plan. Die Regenzeit auf Fidji hat mich dann jedoch wieder runtergeholt und so ging dann die Planung über Brisbane und Melbourne rüber nach Perth, Bonusmeilen sei Dank (Vielen Dank Liebe Schwester und Schwager :))

Einen sechs Stunden lagen zwischen meiner Ankunft und Abfahrt in Byron Bay. Viel Zeit war es nicht um zum Cape Byron und den Leuchtturm zu laufen. Also gondelte ich etwas durch die Stadt und lies mir eine Pizza am Strand schmecken. Byron Bay war ein schönes Fleckchen, aber wie schopn erwähnt, leider viel zu überlaufen. Das nächste mal geht’s dann eben im Australischen Frühling her. Auf den Flug von Brissie nach Melbourne, wurde mir bewusst wie sehr mir das „auf Achse sein“ gefehlt hat.Morgens in Nimbin, Sechs Stunden Byron Bay, abends in Brisbane, früh aufstehen, ab zum Flughafen und weiter in den Flieger. War schon ein komisches Gefühl in Melbourne wieder an Plätzen zu sitzen an denen man schonmal vor vier Monaten gesessen hat. Diesmal gefiel mir Melbourne auch viel viel besser, eigentlich fand ichs richtig geil. Vorallem im Gegensatz zu Sydney, den die Leute hier sind um einiges gechillter und weniger gestresst. Und haben obendrein auch noch weitaus mehr Style.


Abends gings dann mit Nadja und Chris, den Sie über Globalzoo kennengelernt hat, in Melbourne was trinken und der Weg führte mich wieder zur Rooftopbar, auf der ich auch schonma war. Nach dem dort Schicht im Schacht war, hörte man die Bässe durch den Hausflur bummpern. Das hört sich ja nach richtig guter Musik an, da müssmer hin! Der Bass kam aus einem kleinen Club im selben Haus, worauf allerdings das typische Australische Problem kam: Die Leute trinken aber tanzen nicht. Der Club war auch nicht arg besucht, maximal 20 Leute, aber nur 3 davon tanzten. Endlich habe ich mal was gefunden, was voll und ganz meinen Geschmack trifft, und dann is da tote Hose. Inzwischen war es schon 2 Uhr und ich ging mit Chris Richtung St. Kilda wo mein, wie auch sein Hostel lag. Nach ein paar Meter auf der St. Kilda Road überkam mich ein unglaublich nerviger Schluckauf, was mir echt tierisch auf den Sack gegangen ist. Zum Glück kommt in 20 Minuten ein Maccas wo ich mir endlich was zu trinken kaufen konnte. In dem Mäggi saß eine Gruppe betrunkener Australischer Mädels und als ich Eintrat, sah mich eins der Mädels mit den größten und Smaragd farbensden Augen an, die ich jemals gesehen hab. Ihre ernste Miene verwandelte sich in ein bezauberndes lächeln und auf Ihr „Wow, you´re beautiful“ konnte ich mir ein „I know“ nicht verkneifen „Come over have a chat with me“. Was gestylte Haare und eine Rasur so alles bewirken. Mein Schluckauf war mit einmal wie weggeblasen.Im selbigen Moment begann auch aufeinmal eine Ihrer Freundinnen mich mit Pommes zu füttern. Irgendwie kam ich mir wie im falschen Film vor. Wir begannen ein nettes Gespräch und ein netter Abend begann noch netter zu werden. Bis auf Ihre Frage wo ich eigentlich herkomm. „Aus Deutschland? Bist du ein Nazi?“ zischte eine Ihrer Freundinnen am Tisch. Hää? Bitte was is los? Was is dein scheiß Problem? Das nette Mädel dessen Namen ich leider schon wieder vergessen hab, sagte mir dann das Ihre Freundinn Jüdisch is -St Kilda hat eine riesige Jüdische Gemeinde und im Coles gibt’s sogar eine Extra Sparte für Koschere Backwaren-. Auf der Rooftopbar hatte mir ein Australier erzählt, das deutsche Jungs bei den Mädels sehr beliebt sind, das schien auch so...außer bei den jüdischen. Was sehr nett begann endete in einer Grundsatz Diskussion über das 3te Reich, wo auch die andren zwei Freundinnen des Mädchens eifrig mitkeiften. Das hat mich so dermaßen angepisst, das ich sagte ich hab kein Bock auf sonnen scheiß Scheiße hab und mich jetzt Schleich. Was muss die *****schlampe auch mit sonem Scheiß anfangen. Miststück. So verabschiedete ich mich also von den netten Mädchen und mehr oder weniger von Ihren drei unfreundlichen Freundinnen. West australische Mütter haben bestimmt auch hübsche Töchter.
Hört sich gut an digga,ich komm rüber dann lass ma n Biergarten in Nimbin aufmachen, hört sich so an als könnte mans da gut aushalten :D
AntwortenLöschenBtw, komma zurück, langsam wirds langweilig hier :D
Greets,
Stef
Ja Markus, komm zurück...es macht mir keinen Spaß in (D)einem aufgeräumten Zimmer zu lernen...
AntwortenLöschenHDL Deine Lieblingsschwester
@ stef
AntwortenLöschenkomm doch her ;) nimmst da mit der vroni n monat urlaub und dann gehts auf :D
@yvo
kein problem, füll die aschenbecher, asch paar ma daneben, verteil kleidung auf den boden und schmeiß ein paar zettel dazu und schon ist fast so als wär ich daheim ;)
ich dich auch :) bis bald und drück mir neffen und schwager
Jau, ich nehm mir in der Probezeit n Monat Urlaub... Nich Jeder hats so gut wie du mein Digger..
AntwortenLöschenalda wenn du wüsstest wie scheiße mein job is, dann wirste deine aussage nochma überdenken ;) wie lang hasten noch PZ?
AntwortenLöschenJob ist scheiße,aber der Verdienst ist doch ganz gut, also Ruhe jetzt und Geld verdienen ;-)
AntwortenLöschenMuss wohl wieder das Rauchen anfangen um Dein Zimmer zu verwüsten...
Habe übrigens die schriftliche Diplomprüfung bestanden, weißt Du aber ja schon von Muttchen
;-)Die mündlichen habe ich dann am 6.3 und am 17.3
Hallo lieber Markus,
AntwortenLöschenwird Zeit,dass wir wieder was zum lesen kriegen,du hast doch sicher einiges erlebt.
Alles Gute und liebe Grüße
Deine Mama
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