Sonntag, 21. Februar 2010

Der wilde Westen

Ich weiß gar nich ob ihr es schon wusstet, aber ich bin jetzt in West Australien. Genauer gesagt, in Perth. Naja, eigentlich bin ich hier schon seit über nen Monat... West Australien ist sieben mal so groß wie Deutschland mit einer Bevölkerung von ca. zwei Millionen Menschen. 1,4 Millionen davon versammeln sich in Perth. Perth ist die abgelegenste Großstadt der Welt und ich bin näher an Jakarta (Indonesien) als an Sydney. Nebenbei ist es auch noch die jüngste Stadt in Australien und befindet sich im starken Wachstum, was man hauptsächlich daran beobachten kann das überall Baustellen sind. Da kommt ma sich fast vor wie daheim.

Perth ist eine sehr ruhige Stadt. Als ich an einem Freitag Abend zum Hostel gefahren bin, war mein erster Gedanke: „ Was zum Teufel is denn hier los?“ Freitag Abend und es glich einer Geisterstadt. Weder Leute auf der Straße noch wirklich Verkehr auf den Straßen. Am nächsten Tag ging es dann erstma mit Nadja, die ich schon aus Cairns kenne und Leo aus dem Hostel, an den Scarborough Beach. Ein traumhafter Strand mit extrem großen und starken Wellen. Die größten die ich je gesehen haben mit einer Kraft die einen locker unter Wasser halten können. Was ein Spass! Dazu 45° und nirgendwo Schatten in Sicht. Abends einkaufen gehen war dann erstma weniger, denn die Supermärkte schließen hier am Wochenende um 17 Uhr. Das is ma grob ungechillt. Da lob ich mir Sydney wo die Supermärkte jeden Tag bis Mitternacht offen haben. Das wär hier ich auch ned wirklich nötig, aber bissl länger am Wochenende, wär scho ned verkehrt. Nadja wie auch ich hatten vorab schon beschlossen ne Weile in Perth zu bleiben und so haben wir am selben Abend noch bei einer Wohnungsanzeige angerufen. Die Frauenstimme am Telefon war deutlich asiatisch, was meine Erwartungen an die Wohnung, nach meinen Erfahrungen in Sydney die über Extrem vollgestopften, Messi- und arg zugemüllten Wohnungen, nich gerade hoch ausfallen ließen. Wenn wir Bock hätten, könnten wir gleich vorbeikommen und Sie anschauen. Inzwischen wars zwar schon fast 22 Uhr, aber warum nich.

Als wir am Appartmenthaus angekommen sind, war ich jedoch mehr als positiv überrascht. Ein Foyer aus Mamor und alles Nigelnagelneu. Wie sich herausstelte wurde das Gebäude erst Mitte letzten Jahres fertig gestellt. Das Appartment ist fast komplett in Weiß gehalten, und das Zimmer war auch sehr nett. Im Wohnzimmer steht ein neuer großer Flatscreen und eine PS3. Das Gebäude besitzt auf beiden Seiten des Gebäudes einen Außenpool und Whirlpool, ein komplett neues Fitnessstudio, ein Raum mit einem Billard- und einem Tischtennistisch, sowie zwei große Gemeinschaftsräume sowie im jedem der Außenbereiche einen großen Gasgrill.
Die Busstation is gleich vor der Haustür und zu Fuß ins CBD dauerts nichma zehn Minuten. Wie geil war das denn. Vom Fleck weg haben wir gleich gesagt das wir das Zimmer nehmen. Problem war allerdings das es erst acht Tage später frei werden würde. Des machte uns dann doch einen Strich durch die Rechnung. Bis Martina die Hausherrin sagte, wenn wir kein Problem damit hätte das kurzfristig zehn Leute in der Wohnung wohnen könnten wir schon am Dienstag einziehen. Ich hab in Sydney auch zu zehnt gelebt, von daher hatte ich keine Einwände, da wir schon unser eigenes Zimmer beziehen können. Optimal, erste Besichtigung und gleich ein Volltreffer, so muss das auch mit der Arbeit klappen! So zogen wir also drei Tage später in unser neues „Zuhause“. Mit sieben Südkoreanern und einem Australier mit philippinischen Background.

Als wir grad unser Zeug in den Schrank packten, Martina und sagte uns, wenn wir wollen können wir unsere Betten zusammenschieben. „Ja weiste, eigentlich sind wir kein Pärchen, wir Reisen nur zusammen“
„Achso...ok, ich komm gleich wieder“ und wie ein Blitz verschwand Sie wieder aus dem Zimmer. Häää? Wasn nu los? Kurz darauf kam Sie wieder. „Ok kein Problem, wenn ihr trotzdem eure Betten zusammen schieben wollt, dann lasst es mich bitte wissen.“
Merci, falls sagma dir bescheid?! Verspult. Wie sich heraussteltte sind die Koreaner Ultra Konservativ und zusammen leben mit einer Frau die nich die Partnerin is, gibt’s eigentlich gar ned. Die ziehen auch meist erst mit der Hochzeit zusammen. Tja herzchen, wir sind hier aber in Australien. Nachdem wir also erst einmal die Koreaner Kultur geschockt haben gingen wir zu unserer ersten Amtshandlung über: Die Suche nach einem Job! Zuerst sind wir von Autovermietung zu Autovermietung gelaufen um dort unsere Lebensläufe auszuhändigen. Als wir in der Fußgänger Zone umher schlenderten, wurden wir von einem Mädel angesprochen ob wir n Job suchen. Ajo, eigentlich schon. Das Mädchen stellte sich als Emily von der Australian Heart Foundation bzw. WWF vor. Nich die World Wrestling Federation sondern der World Wide Fund. Ihr wisst scho, wie Greenpeace mit nem Panda als Logo. Der Job wäre als Fundraiser, das sind die Kaschperl die in der Fußgängerzone oder vor Geschäften rum streunen und einen Fragen ob ma nich die Umwelt retten will. Im Grunde genommen also der „Verkauf“ von monatlichen Spenden. Lustigerweise hatte Nadja fünf Minuten vorher noch gesagt, Sie möchte in keinen Verkaufsjob weil Ihr das einfach nich liegt. Nach kurzem Blabla sagte Sie, Sie wird uns heut Abend anrufen wegen nem Vorstellungsgespräch und zwei Tage später waren wir dann auch in einem Gruppengespräch. Das Auswahlverfahren war easy. In der ersten Runde sollten wir uns zu zwei Gruppen zusammen rotten und Argumente für die Heart Foundation oder WWF sammeln, die wir dann in einer Debatte uns gegenseitig an den Kopf werfen. Ich war in der Heart Foundation Gruppe was ich persönlich auch wichtiger finde. Wer soll denn den Regenwald retten wenn die ganzen Hippies an Herzversagen sterben? Danach durften erstma über die Hälfte das Auswahlverfahren verlassen. Zu Nadjas Verwunderung hat Sie es in die zweite Runde geschafft. Die bestand im Grunde daraus auf der Straße möglichst vielen Leuten ein Fragen zu stellen, um zu sehen ob wir in der Lage sind fremde Leute anzuquatschen. Too easy! Die dritte Runde war dann das eigentliche Interview. Interview kann man es eigentlich nicht nennen, denn es wurde mir eine Frage gestellt: „Warum möchtest du für die Heartfoundation arbeiten?“ Is wichtig unso, weeste. Logo, gekauft. Und so hatte ich dann meinen Fundraising Job in Perth und auf dem darauf folgenden Montag unseren Training Day.

Am Abend sind wir dann erstma ausgegangen um zu Feiern. Da hätt mich fast der Schlag getroffen! Nur extrem fette Weiber unterwegs und wenn ich sage extrem, dann meine ich wirklich wirklich extrem. Fuck! Lass ma Japan anrufen, wir machen hier massig Kohle mit Walfleisch. Wenn man sich so umschaut bekommt man ganz stark den Gedanken, das keiner von denen den 40ten Geburtstag erlebt. So ungesunde Menschen habt ihr noch nich gesehn.
Am Abend Tags darauf gab es dann ein Koreanisches BBQ: gegrillter Schweinebauch, Reis, gebratene Nudeln und eingelegter Rettich dazu eine scharfe Soße. Auf die Frage wie scharf Sie denn sei, erwiederte mir Rainy, ein ehemaliger Mitbewohner, für Ihn als Koreaner sei Sie nich scharf, aber für mich bestimmt. Top, scharfes Essen is geil! Letztenendes war Sie dann doch nich so scharf wie mir versprochen wurde. Zumindestens nich für mich... Nadja mutierte zum Feuerspucker. Liegt vermutlich daran das ich n anderes Verhältniss zu scharfem Essen hab. Manch einer wird sich bestimmt noch erinnern wie ich früher meine Döner in Tabasko ertränkt hab. Da is bestimmt was kaputt gegangen und das Rauchen hat seinen Rest dazu getan. Koreanisches Essen is supergeil. Ein nächstes Land auf meiner langen „Länder die ich besuchen muss“ Liste. In guter Laune ging es dann erst weiter in eine koreanische Karaoke Bar, was super lustig war, und in einem Club Namens „Metro“. Hierzu möchte ich vorab noch eine kleine Geschichte erzählen. Jedesma wenn wir Michael , unseren Australier, nach Bars oder Clubs gefragt haben zu hieß es immer „Ne da geh ich nich hin. Ich geh nur Upperclass Läden. Was is denn der krasseste High Society Laden in Deutschland?“ Einstimmig das P1. Bis dahin wussten wir nur das er im Retail Business is als Verkäufer, wie sich letzte Woche rausstellte fritiert er Fritten, aber er nennt es gern Retail, weil das ja der Überbegriff is. Im „Metro“ angekommen fielen uns dann erstma die Augen raus. Ein Club auf drei Ebenen von denen zwei geschlossen waren. Nur Pseudo-bonzige Asiaten, ein beschissener DJ der in jedes Lied sowas wie „put your hands up in the air“ geschrien hat, fünf Cellulite befallene Tänzerin auf der Bühne mit einer Choreo alla Brittney Spears, und einem schwarzen mittelmäßigem Brakedancer. Als wir dann ma aufn Balkon sind eine Rauchen haben wir Michael ma gefragt ob das einer seiner Upperclass Läden is. „Ja schon“ Von da an wars vorbei. Wir haben uns den restlichen Abend über den Club und seine Upperclass kaputt gelacht, selten soviel gelacht. Der Rest des wahr eigentlich eher zum weinen. Vielleicht mags auch an mir liegen und ich setz das Wort „High Society“ in nen anderen Maßstab, aber gegen den Club hat sogar der „Q Club“ Niveau.


Der Training Day war nich sehr aufregend, aber bezahlt. Sechs Stunden rumsitzen, und sich n bissl was anhören wie man Leute am besten anlabert und Formulare ausfüllt. Tags darauf am 26. Januar war dann Australia Day, der National Feiertag Australiens. Es wird zelebriert wie die ersten „Siedler“ nach Australien kamen. Anders gesagt man feiert die dadurch hergehende Versklavung und Abschlachtung der Idiogenen Einwohner aka Aboriginies. Was ein toller Grund sich zu betrinken und laut Musik zu hören. Für uns ging es an diesem Tag in den Kings Park für ein Picknick und das Abendliche Feuerwerk zu betrachten was ich geiler fand als das an Silvester in Sydney. Unglaubliche viele Menschen waren dort. Das Leere Perth schien an diesem einen Platz aus allen Nähten zu platzen. Und ich hatte sowas von gar keinen Bock am nächsten Tag zu Arbeiten. Nich primär weil es Arbeiten is (was eigentlich Grund genug is), sondern wegen dem Fund raising scheiß. Aber Es is gutes Geld für Stunden lang rumstehen und Leute anquatschen. Ich entschied mich also aufzustehen und eine Stunde Fahrt in Angriff zu nehmen. Erst mit dem Zug, dann mit Bus. Das öffentliche Verkehrssystem in Perth is scheiße, den der Bus fährt nur alle Stunde. Erster Tag und glei ma zu Spät kommen. Natürlich hatte ich nich wirklich einen Plan wo ich hinmuss...Der Busfahrer offensichtlich auch nich. „Ich muss zum XY Shopping Center“ - „“Wo is das“ - „Weiß ich nich genau, aber nur 5-10 Minuten fahrt“ -Achso, Jaja ok“

Viele Busstationen sind hier einfach nur n Stempen im Boden mit der Nummer des Stops. Es gibt weder Abfahrtspläne noch einen Namen der Station. Keine Chance sich annähernd zu orientieren, da auch in keinem Bus der nächste halt angezezeigt oder durchgesagt wird. Nach 10-15 Minuten kams mir irgendwie spanisch vor. Eher französisch, den der Busfahrer war a Franzos und sein Englisch a nich grad des beste. „Ey sachma simma an dem Shopping Center vorbei gefahren?“ - „Ich hab keine Ahnung wo das Shopping Center is! Welche Straße solls denn sein?“ - „Ocean Drive“ - „Dann sind wir vorbei gefahren“ Scheiß Franzos. Wegen dem Trottel durftich dann erstma n Kilometer wieder zurück laufen, bei Temperaturen jenseits der 40°. Mit 40 Minuten Verspätung war ich am Ziel. Der erste Arbeitstag war eigentlich ganz gechillt, abgesehen davon das man acht Stunden am Tag steht, was auf dauer ganz schön auf die Füße und den Rücken geht. Und eine Unterschrift hatte ich auch gleich am ersten Tag.Meine Kollegin und Teamleaderin Vijay war aber leider total ungechillt und für wenig Spass zu haben. Hier is mir auch wieder ganz deutlich geworden was des Problem der Australier is: Sie sind schlichtweg viel zu Fett! Jeder fünfte Australier ist von Herzkrankheiten betroffen, Zwei von Drei Familien und Herzkrankheiten waren im Jahr 2008 für 34% der Todesfälle verantwortlich. Alle Zehn Minuten stirbt ein Australier an folgen von Herzkrankheiten.Da isma in einer Konversation mit frägt ob Sie jemanden kennen der von Herzkrankheiten betroffen is, wie z.B. Diabetis, Bluthochdruck ö.ä und die sagen Eiskalt „Nein“ sehen aber aus als ob das Blut gehalten aus 80% besteht und Sie gleich explodieren. Der nächste Tag mit Kamal war da schon viel entspannter und der Arbeitstag bestand aus Spässchen mit den Leuten und Abhängen. Hierbei hat ich ein nettes Gespräch mit einem Vater und seinen zwei Kids die 4 und 6 Jahre alt waren aber noch nie einen Softdrink getrunken haben. So is richtig. .Tatsächlich hab ich sogar ein Mädel aus Grönland kennengelernt. Was es nich alles gibt. Natürlich habe ich auch nebenbei gearbeitet, aber leider keine Unterschrift ergattert.Genauso wenig wie am Freitag an dem ich mit der ebenso ungechillten Sarah gearbeitet hab. Thank God it`s Friday. Nadja hatte den Job nach dem zweiten Tag geschmissen.
 

Am kommenden Montag hieß es erstma um 7 Uhr Morgens aufstehen, den an dieser Location starten wir nich wie üblich um 9 sonder um 8:30 Uhr. Grade als ich am Shopping Center angekommen bin hat mich Vijay angerufen.
„Hey Markus, wo bist du?“
Am Shopping Center“
Ja weiste es gab da n kleines Problem, du bist heut anner andren Location und arbeitest mit Melanie“
„Ja logo, wo is die andere Location“
„Ich kann dir die Adresse schicken aber ich weiß leider auch nich genau wo das is. Musst dich einfach durchfrage“
„Sollich n Taxi nehmen?“
„Nene, des is nich so weit weg“
Was das gute Mädel vermutlich nich wusste, dass das andere Shopping Center am anderen Ende der Stadt war und ich wieder mit Bus und Bahn farhen darf. Wie üblich kommt der Bus nur alle Stunde. AWESOME! Um 11:30Uhr war ich dann endlich am anderen Standort. Mit Melanie arbeiten war super lustig. Eine Britische 22 Jährige Lesbe, die den selben Frauen Geschmack hat wie ich. Der ganze Tag war sehr entspannt, bis wie jeden Tag Vijay anrief um zu fragen wieviele Unterschriften ich schon hab. Hmm ja eigentlich keine. Und immer die nervige Frage: „Was glaubste denn voran es liegt, was kannst du denn besser machen?“ Wenn ich wüsste was ich besser machen könnte würde ich es vermutlich besser oder anders machen. Die Horner schicken uns auch in die entlegensten Ecken um Perth. Zuhause Angekommen bin ich dann am Abend um 21 Uhr, da wir einen Bus verpasst haben und der Gute Bus nur alles Stunde fährt, bzw einer gar nich fuhr. So habe ich meinen Montag acht Stunden mit Bus und Bahnfahren und auf selbige warten verbracht. Am Anfang wurden wir gefragt ob wir ein Problem damit haben eine Stunde fahrt in Kauf zu nehmen. Ne Stunde is ja nich tragisch, aber fucking acht Stunden is dann doch a weing zu krass. Die geile Location war auch zwei Stunden entfernt, was heißt jeden Tag vier Stunden für den Kompletten Arbeitsweg. Da is mir dann schon grob die Lust vergangen. Jeden Tag hatte ich Bock zu kündigen, eigentlich hab ich nur weiter gemacht weils gutes Geld war und ich Mel nich mit den ganzen Spastis allein lassen wollte. Es war lustig, aber der Job hat mich schon guad gelangweilt. Des Problem sollte sich dann eh früher oder später erledigen. Wie in jedem „Verkaufsjob“ hat man natürlich Ziele die man erreichen muss. Unser Ziel war zehn Unterschriften die Woche ansonsten schauts schlecht aus. Am nächsten Tag kam dann ma Tommy unser Projekt Manager vorbei. Natürlich die selbe leier wie Vijay, „was kannste besser machen?“
„Ey pass ma auf, wenn du dich dazu stellen würdest und sagen was wir besser machen können, würde uns des mehr helfen als wenn de uns immer frägst was wir besser machen können. Stell dich halt ma ne halbe Stunde hin und zeig uns wies geht!“ - „Ja weiste, ich bin nich da als Frontliner, ich kann euch nur die Tür zeigen.“ Jaja, Fuck Off.
Am nächsten Tag musste ich also mindestens zwei Unterschriften bringen und am darauf folgenden Tag, sonst is nach der Woche Schluss. Und tatsächlich hatte ich am Tag darauf zwei Unterschriften, leider nich am darauf folgenden Tag. Als Tommy auftauchte hab ich ihm nochma erklärt was mich abfuckt und das ich kein Bock hab jeden Tag Vier Stunden unbezahlt in dem Öffentlichen Verkehrsmittel zu verbringen. Und so habe ich dann meinen Job gekündigt. 900$ nach Steuern für acht Tage Arbeit sind nich verkehrt.

An meinem freien Tag bin ich dann Abends mit Paul und Emily auf ein Rugby Spiel gegangen. War richtig Nice, sowas ma Live zu sehen. Insgesamt kam mir das Spiel auch ein wenig kurz vor, aber das mag auch an unserem Pegel gelegen haben. Am nächsten Abend war gleich wieder Rugby angesagt, Sechs Nationen Cup Live im Casino: England Vs. Wales
Emily is aus England, Paul is aus Wales. Liveübertragung ab 1 Uhr Nachts. Die Sportbar im Casino war vollgepackt mit Walisern. Emily hatte soeben ihr George Cross umgeschwungen, da kam schon die erste angetrunkene Waliserin. „FUCK OFF, FUCKING ENGLISH!“ Da gings gleich ma ab. Den ganzen Abend war Sie angepisst. Verständlich. Wenigstens hat England gewonnen, was ihr ein wenig Genugtuung einbrachte. Bis Morgens um 6 Uhr verbrachten wir dann die Zeit im Casino. Unglaublich was da Frühmorgens für verstörte Leute rumlaufen. Der erste meine er gambled um die Liebe, der andre meinte er is son Psychohansel wie der Scharlatan Uri Geller und kann die Zukunft vorraussehen. Ey nur Gstörte. Und nun bin ich auf der Suche nach einem neuem Job und verbringe jeden Tag 2 Stunden in unserem Fitnessstudio. Mein Hauptaugenmerk liegt nun auf einem richtigen Job wie Automobilkaufmann was allerdins nur mit nem Sponsorship Visum zu managen is, aber ich bewerbe ich mich für alles mögliche andere wie z.B. in Kleidungsgeschäften, Hoels und Restaurants. Irgendwas wird sich schon ergeben, irgendwas ergibt sich immer. Und falls nich, dann muss ich meine Reise eben wieder fortsetzen.

5 Kommentare:

  1. Na haste schon nen Job? Immer noch nicht Pleite ;-)

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  2. na noch nich, jetzt gehts erstma fuern monat auf die strasse die kueste entlang touren :D

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  3. Hallo lieber Markus,

    wär schön mal wieder was von dir zu hören.

    Ganz liebe Grüße
    Deine Mama

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  4. Hallo lieber Markus,

    wär schön,mal wieder was von dir zu hören.

    Liebe Grüße
    Deine Mama

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